Gehalt
Die Gehälter in der Tourismusbranche sind in der Regel vergleichsweise niedrig. Daher können Absolventinnen und Absolventen nur mit einem durchschnittlichen Anfangsgehalt von ca. 30.000 bis 35.000 Euro im Jahre rechnen. Dennoch sind mit Berufserfahrung Gehälter um 45.000 Euro möglich. Bessere Aussichten bestehen für Positionen im Vertrieb und im Projektmanagement sowie in leitenden Positionen. Hier sind deutlich höhere Gehälter möglich, vereinzelt liegen diese bei 80.000 bis 100.000 Euro im Jahr.
Das Gehaltsgefüge ist allerdings in der Tourismuswirtschaft extrem uneinheitlich. Je nach Region und Größe des Arbeitgebers sind erhebliche Abweichungen möglich. Nicht vernachlässigen sollten Interessierte, dass in diesem Berufsfeld Bonuszahlungen üblich sind, die auf das Gehalt aufzuschlagen sind. Darüber hinaus beinhalten Arbeitsplätze häufig vergünstigte Reisen oder Arbeitsplätze in Urlaubsregionen.
Arbeitsgestaltung
Die Tourismuswirtschaft bietet zahlreiche Arbeitsplätze, die sich in vielen Punkten unterscheiden. Ob eine Tourismusmanagerin bzw. bzw. ein Tourismusmanager ein Hotel leitet, Events in einem Freizeitpark plant oder Reisen in bestimmte Regionen vermarktet, sind völlig verschiedene Aufgaben. Alle haben aber gemeinsam, dass echte Managementkompetenzen gefragt sind. Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Fernstudiums Tourismuswirtschaft sind gefordert, ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse einzubringen und Führungsverantwortung zu übernehmen. Diese Aufgabe ist anspruchsvoll und bietet zugleich die Möglichkeit der Entfaltung. Tourismusfachleute planen Kampagnen, kontrollieren Auslastungszahlen und suchen nach Wegen der Optimierung. Sie schnüren spezielle Angebot, nehmen Trends an und kalkulieren knallhart die Preise. Dabei lernen sie Gäste aus anderen Kulturkreisen kennen, schulen ihre Sprachkenntnisse und entdecken neue Urlaubsregionen.
Tätigkeiten in der Tourismuswirtschaft sind häufig mit vielen Reisen in Urlaubsregionen oder dem Arbeiten in entsprechenden Destinationen verbunden. Damit verknüpft sich häufig die Arbeit mit Vorzügen wie einer schönen Natur, viel Sonne oder umfangreichen Freizeitmöglichkeiten. Allerdings müssen sie dafür mit ungünstigen Arbeitszeitregelungen rechnen, die Abendstunden und Wochenenden regelmäßig einschließen. In der Hochsaison fallen außerdem sehr wahrscheinlich Überstunden an. Tätigkeiten in der Tourismuswirtschaft fordern daher viel Engagement und Spaß am Tourismus.
Ablauf und Dauer des Fernstudiengangs Tourismuswirtschaft
Die Regelstudienzeit in diesem Studiengang beträgt 42 Monate, die sich auf 36 Monate verkürzen lassen. Die Studierenden können die Dauer aber auch auf bis zu 72 Monate strecken, um Tourismuswirtschaft zum Beispiel nebenberuflich zu studieren.
Die Fernhochschulen vermitteln die Lehrinhalte durch Arbeitsmappen und Online-Angebote wie Seminare und Webinare. Darüber hinaus müssen die Studierenden in allen Semestern ihren Lernfortschritt durch Klausuren oder Prüfungen nachweisen. Am Ende des Fernstudiums stehen die Bachelor-Thesis und die abschließenden Prüfungen. Als akademischen Grad verleihen die Hochschulen den Bachelor of Arts (B.A.).
Klausuren und Prüfungen sind in den Hochschulen bzw. angeschlossenen Studieneinrichtungen zu absolvieren. Das gilt auch für häufig fest im Lehrplan verankerte Präsenzseminare. Die Studierenden sollten sich daher auf Fahrten zur Hochschule einstellen.
Auch wenn es sich um ein Fernstudium handelt, ist bei einigen Angeboten ein Auslandssemester Pflicht. Die jeweilige Fernhochschule bietet den Studierenden dabei üblicherweise ein Studienplatz an einer Partnerhochschule.
Tipp: Die Studierenden können ihre Berufschancen in der Tourismuswirtschaft deutlich verbessern, wen Sie während des Studiums Praktika absolvieren. Auch das Erlernen von zusätzlichen Sprachen erleichtert den Berufseinstieg.